Bienen bei LOXX

Bienenstöcke und Verladetore teilen sich wohl eher selten ein Grundstück. Auf dem Betriebsgelände von LOXX in Gelsenkirchen leben seit April vier Bienenvölker mit ca. 150.000 Bienen in direkter Nachbarschaft zu den 93 Verladetoren. Mit den Bienen auf dem Hof engagiert sich LOXX für den Erhalt des Ökosystems.

Hinter dem Büro des Tendermanagements wuseln hunderte kleine Honigbienen auf einem Rahmen und füllen die achtkantigen Waben mit Nektar. Holger Kischka, Leiter Tendermanagement bei LOXX, hält den Rahmen hoch und betrachtet die Bienen und ihre Produktion aufmerksam. „Alles bestens, die Bienen sehen gesund aus und liefern fleißig Nektar“, kommentiert er. Aus dem Nektar produzieren die Bienen später Honig. Holger Kischka betreut die Bienen gemeinsam mit seinem Kollegen Sebastian Kimpel, die beide seit Jahren Hobbyimker sind. Ungefähr einmal die Woche schauen sie nach, ob alles in Ordnung ist, sie beispielsweise von gefährlichen Milben befallen sind. Mit den vier Bienenstöcken auf dem eigenen Betriebsgelände engagiert sich LOXX für den Schutz der Insekten, die durch das Bestäuben von Blüten eine zentrale Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt spielen.

Mitten im Industriegebiet

Die Idee entstand auf Initiative von LOXX Geschäftsführer Alexander Brockt. „Auf unserem Gelände können wir den Platz prima für die Bienen nutzen und so einen kleinen Beitrag zum Schutz der Bienen leisten. Mit unseren beiden Imkern im Team können wir die Bienen sogar ganz ohne externe Unterstützung bei uns beheimaten“, sagt Alexander Brockt. Das Gelände ist zwar mitten in einem Industriegebiet, dort finden sich aber zahlreiche kleinere Grünflächen, auf denen sich die Bienen zum Beispiel am Nektar der Gänseblümchen nähren können. Auch die Wiesen am angrenzenden Rhein-Herne-Kanal oder Kleingartenanlagen bieten den Bienen eine ausreichende Vielfalt an Blüten, schließlich fliegen die fleißigen Insekten einen Umkreis von 5 Kilometern auf der Suche nach Blüten ab – von dem sie hoffentlich auch leckeren süßen Honig produzieren werden.

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Diesen und weitere Artikel finden Sie in der eXXpresso 06/2021.