Sensible Kompetenz

Von der Innenverkleidung im Auto bis hin zum Haarspray, in zahlreichen alltäglichen Produkten stecken chemische Stoffe. Durch die große Nachfrage an Desinfektionsmitteln oder keimabweisenden Oberflächen in Zeiten der Corona-Pandemie hat die Branche an noch größerer Bedeutung gewonnen. Bei LOXX kümmert sich ein hochspezialisiertes Team um den Transport der sensiblen chemischen Güter. Dabei stehen eine konsequente Sendungsverfolgung sowie ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer stärker im Fokus.

Mit dem Chemiepark in Marl und zahlreichen Großunternehmen an Rhein und Ruhr liegt Gelsenkirchen in zentraler Position für den Transport chemischer Güter. Doch es kommt nicht nur auf die Lage an, um den hohen Ansprüchen der Chemie-Branche gerecht zu werden. Die Mitarbeiter:innen des bereits 2005 eingerichteten Kompetenzteams Chemie sind umfangreich für den Umgang mit den sensiblen Gütern geschult und bieten Kunden eine enge Beratung mit konsequenter Sendungsverfolgung. Durch eine effiziente Tourenplanung schützen sie zudem die natürlichen Ressourcen.

„In unserem Team steuern wir zentral die Aufgaben für unsere Kunden, inkl. der Beschaffungslogistik. So haben unsere Kunden einen festen Ansprechpartner und wir haben alles im Blick und können Touren effizient planen“, berichtet Daniela Horn, Teamleiterin Kompetenzteam Chemie, die das Team seit Beginn leitet. Zu einer effizienten Tourenplanung gehört auch der Shuttle Service, der beispielsweise Sendungen im Chemiepark Marl gleich von mehreren Kunden einsammelt und weitertransportiert. Neben den personellen werden so auch natürliche Ressourcen geschützt. In 2020 konnte LOXX gemeinsam mit den Kunden durch den Shuttle Service fast 260.000 kg CO2 einsparen. „Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle bei unseren Kunden, der Shuttle Service ist dabei ein wichtiger Baustein“, sagt Daniela Horn.

Sendungsstatus im Blick

Ein zentrales Thema der Kundenbetreuung ist die Sendungsverfolgung. Mit automatisierten PODs erhalten Kunden den digitalen Zustellnachweis für ihre Sendungen. Seit etwa einem Jahr können Sendungen auch mit ECTA-Codes nachverfolgt werden. Dabei kann nicht nur der Sendungsstatus überwacht, sondern auch detaillierte Informationen, beispielsweise warum eine Sendung verzögert zugestellt wurde, ermittelt werden. „Der Vorteil der ECTA-Codes ist, dass wir Auswertungen vornehmen und so Maßnahmen ergreifen können, um vorbeugend Fehlerquellen zu vermeiden und Prozesse zu optimieren. Dadurch können wir flexible Lösungen für unsere Kunden finden. Besonders bei sensiblen Gütern ist der reibungslose Transportnatürlich wichtig“, so die Teamleiterin.  

Zu den sensiblen chemischen Produkten, deren Transport das Team organisiert, gehören auch Gefahrgüter. Rund 53.000 Tonnen Gefahrgut transportiert das Unternehmen pro Jahr, darunter gefährliche Chemikalien wie Phosphor- oder Schwefelsäure. „Unser Team ist umfassend zum Thema Gefahrgut geschult, aber auch die Kolleg:innen im Lager und weitere Kaufleute. Das ist sehr wichtig beim Umgang mit sensiblen Stoffen“, sagt Daniela Horn. So wissen die Mitarbeiter:innen etwa, wie Sendungen richtig gekennzeichnet werden, welche Stoffe zusammen geladen werden dürfen und welche nicht oder was in einem Notfall getan werden muss.

Diesen und weitere Artikel finden Sie in der eXXpresso 06/2021.

Mehr zum Transport chemischer Güter erfahren Sie hier.