"Mir gefällt die kollegiale und lustige Atmosphäre im Team."

Julian Göppert, 22 Jahre alt, ist im dritten Jahr seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Wie er zur IT gekommen ist und wie seine Ausbildung abläuft, berichtet er im Interview.

Wie fühlt man sich als ITler unter all den Logistikern?

Ich fühle mich hier sehr wohl. Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich die Fachbegriffe aus der Spedition nicht immer verstanden, da habe ich mir teilweise sogar Excel-Listen mit den Erläuterungen angelegt. Aber zwischendurch kann ich den einen oder anderen Spediteur mit meinem Logistik-Fachwissen überraschen. Auf der anderen Seite muss ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen manchmal auch durchfragen, wenn sie wegen technischer Fragen auf mich zukommen und nicht immer genau benennen können, was nicht funktioniert. Das gehört zum Job dazu.

Wie bist Du zur IT gekommen?

Ich habe mich schon immer für Technik interessiert und neue Entwicklungen verfolgt. Ganz aktuell warte ich zum Beispiel auf eine heiß ersehnte neue Spielekonsole. Ich finde es einfach spannend, wie sich die Technik weiter entwickelt. Ich hatte auch in meinem Abitur Informatik als Leistungsfach, da konnte ich den Bereich schon ganz gut kennenlernen.

Was ist das Besondere an der Ausbildung?

Die Ausbildung bietet ein breites Spektrum: vom Aufbau eines Netzwerks oder dem Aufbau eines Rechners über die Abfrage komplexer Datenbanken bis hin zum Programmieren kleinerer Programme. Ich lerne so viele Bereiche kennen und kann dann nach der Ausbildung schauen, worauf ich mich weiter spezialisieren möchte. 

Wie sieht Dein Alltag aus (Schule/Betrieb/Abteilungswechsel)?

Ich bin an ein bis zwei Tagen in der Woche in der Schule, das wechselt von Woche zu Woche. An den übrigen Tagen bin ich dann im Unternehmen. So habe ich immer ganze Tage in der Schule oder im Betrieb, was mir sehr entgegen kommt.

Im ersten Ausbildungsjahr habe ich vor allem die Hardware kennengelernt: Wie baue ich einen Arbeitsplatz auf oder wie mache ich einen defekten Scanner wieder fit. Ich habe aber auch Software installiert und verwaltet. Danach ging es im Laufe des zweiten Lehrjahres ins IT-Prozessmanagement. Dort konnte ich unsere Speditionssoftware kennen lernen. Das ist allerdings ein sehr komplexer Bereich, für den man viel Speditions-Know-How benötigt. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit Datenbanken und wie ich maßgeschneiderte Daten beispielsweise für Kunden abfragen kann.

Was gefällt Dir an der Ausbildung?

Ich finde es super, dass die Ausbildung so vielfältig ist und ich viel kennenlerne. Manche Bereiche liegen mir besser als andere, aber bei Fragen helfen die Kollegen mir immer weiter. Und wenn ich mich mit einem Thema intensiver beschäftigen möchte, dann kann ich das intern abklären und ich bekomme Zeit dafür. Das ist eine tolle Unterstützung. Insgesamt gefällt mir das Klima im Unternehmen und besonders in unserer Abteilung sehr gut. Hier fliegen schon mal weiche Schaumstoffbälle durch das Büro, wenn man einen blöden Scherz macht, oder wir bestellen uns auch mal Pizza in der Mittagspause. Das ist eine sehr kollegiale und auch sehr lustige Atmosphäre.    


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