Vom Lkw-Fahrer zum Teamleiter

Wie man sich vom Sitz auf dem Bock zum Teamleiter hocharbeitet, das beweist Francisco Palacios. Der frühere Lkw-Fahrer hat bei LOXX dem Spanien-Verkehr mit aufgebaut und kennt die Tücken der Branche.

Francisco Palacios saß mehrere Jahre lang hinter dem Steuer der Lastwagen und bereiste den Süden Europas: von Frankreich über Italien nach Spanien. Mittlerweile leitet er bei LOXX das Team Disposition Südwest-Europa und Benelux und seine Erfahrungen auf der Straße prägen ihn bis heute. "Ich weiß ganz genau, wie lange ein Verkehr braucht, das ist im Umgang mit den Fahrern manchmal sehr hilfreich", sagt er. Mit Ausreden kann ihm keiner so schnell kommen.

Spediteur von der Pike auf

Francisco Palacios ist gelernter Kfz-Mechaniker und kennt das Speditionsgeschäft von Grund auf. Der gebürtige Spanier wuchs in Karlsruhe auf und war einige Jahre im Nah- und Fernverkehr mit dem Lkw unterwegs. Nachdem er einige Jahre mit Just-in-Time-Lieferungen für die Automobilindustrie tätig war, führte ihn eine Zeitungsanzeige nach Gelsenkirchen zu LOXX. Als Disponent für den Österreich- und Spanien-Verkehr startete er seine Karriere im Unternehmen und baute das Spaniengeschäft mit auf.

In den Anfängen gab es nach Barcelona nur zwei bis drei Sendungen die Woche. Mittlerweile umfasst der Verkehr tägliche Abfahrten nach Barcelona und Irún sowie mehrmals die Woche nach Madrid, Zaragoza und Valencia. Von anfänglich 100 bis 150 Sendungen pro Monat sind es mittlerweile monatlich 2.000 Sendungen im Stückgut. Auch in die portugiesischen Städte Porto und Lisboa gehen inzwischen dienstags und freitags Abfahrten raus. Auch Frankreich wird in neun Städten fast täglich angefahren.

Verbindung nach Spanien

Für Francisco Palacios, als Kind eines früheren "Gastarbeiters" aus Spanien, ist die Verbindung zur alten Heimat wichtig. Seine Eltern leben inzwischen wieder in dem kleinen Dorf seiner Kindheit in Extremadura, einer Region in Westspanien an der portugiesischen Grenze. So bleibt er sowohl privat als auch beruflich im engen Kontakt zur alten Heimat.

Den ausführlichen Artikel gibt es in der eXXpresso 5/2020 zum Download.