Umweltprojekte am Logistik-Standort Gelsenkirchen

Logistik-Immobilien, die mitdenken

Alle unsere Immobilien sind nach modernen Standards errichtet und umweltfreundlich ausgestattet. 

Die Hallen verfügen über großzügige Oberlichter zur bestmöglichen Nutzung von Tageslicht und eine automatische Beleuchtungssteuerung mittels Sensoren. So werden einerseits der Energieverbrauch und damit verbundene Kosten gesenkt, andererseits arbeiten unsere Mitarbeiter stets bei angenehmer Beleuchtung.

Ventilatoren an den Hallendecken blasen die warme Luft, die nach oben steigt, wieder in das Innere der Hallen, sodass dort eine angenehme Temperatur herrscht, ohne dass ein zu hoher energetischer Aufwand nötig ist.

Die Außenbeleuchtung des Betriebsgeländes wurde auf moderne und hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. Alleine hierdurch lässt sich der Stromverbrauch in diesem Bereich bereits um 64 % senken. Die neuen Leuchten sind zudem stufenlos dimmbar, so dass weitergehende Einsparungen erzielt werden können.

LOXX lässt die Sonne rein – Mit unserer Photovoltaikanlage

Im Zuge der Erweiterung des Gelsenkirchener Logistikzentrums im Jahr 2008 wurde auf insgesamt 10.000 Quadratmetern der Dachflächen auch eine Photovoltaikanlage installiert – damals eine mutige Entscheidung, die bis dahin nicht viele mittelständische Unternehmen gewagt haben.

Mit ihrer Fläche, insgesamt 1.764 polykristallinen Solarmodulen und einer Nennleistung von 361,62 kWp war unsere PV-Anlage bei Erbauung die größte zusammenhängende Anlage in der Solarstadt Gelsenkirchen und gehört nach wie vor zu den größeren Anlagen der Stadt.

Wie viel Strom die Anlage produziert, hängt natürlich vom Wetter ab, doch konnten wir bislang Jahreserträge von rund 330.000 kWh klimaneutralen Strom verbuchen.
Dies entspricht dem Durchschnittsverbrauch von 105 deutschen Musterhaushalten im selben Zeitraum. Der erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist und sorgt auf diese Weise für eine jährliche CO2-Einsparung von etwa 215.000 Kilogramm.

Dass unsere Anlage nicht mehr "die Größte" ist, dazu haben wir selbst beigetragen: Indem wir unsere Erfahrungen und auch finanziellen Überlegungen mit anderen interessierten mittelständischen Unternehmen der Region geteilt haben. So waren uns andere Unternehmer, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffen wollten, stets willkommen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen und der EnergieAgentur.NRW haben wir zu einer Informationsveranstaltung bei uns vor Ort eingeladen.

Zurück zur Natur: Regenwassereinleitung in die Emscher

Der Hauptsitz von LOXX in Gelsenkirchen befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Graf Bismarck und grenzt unmittelbar an den Deich zur Emscher. Hierbei handelte es sich noch bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts um einen natürlich mäandernden und fischreichen Fluss. Nachdem die Emscher dann durch die rasch fortschreitende Industrialisierung und Besiedelung des Ruhrgebiets stark belastet wurde, hat die Emschergenossenschaft inzwischen mit dem Bau einer separaten Abwasserleitung und der naturnahen Umgestaltung begonnen. Das Ziel ist, im bestehenden Flussbett auf lange Sicht wieder ein weitgehend natürliches Gewässer mit vielfältigen Pflanzen- und Tierarten zu schaffen.

Dieses Projekt „Emscher-Umbau“ unterstützen wir, indem wir seit 2008 sauberes Regenwasser in die Emscher einleiten. Wir fangen den Niederschlag von ehemals knapp 28.000 und seit 2015 sogar 44.000 Quadratmetern unserer Dach- und Verkehrsflächen auf, reinigen ihn unterirdisch und speisen ihn dann behutsam über das Gefälle des Deiches in den Fluss ein. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, den Teil des Wasservolumens der Emscher, der durch die Abtrennung des Fluss vom Abwasser wegfällt, durch natürlichen Regen zu ersetzen.

Hierfür erhielt LOXX bereits im Jahr 2009 die Auszeichnung „Wasserzeichen“ der Emschergenossenschaft.

Network Carbon Footprint

LOXX hat sich seit dem Start des Projekts „Grüne Logistik“ der Stückgutkooperation VTL im Jahr 2010 daran beteiligt. Ziel des Projekts war unter anderem die Beantwortung der Frage, welcher CO2-Ausstoß auf das Konto einer einzelnen Stückgut-Sendung geht.

Unter der Regie des Instituts für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) der Hochschule Heilbronn wurde 2011 erstmalig ein „Network Carbon Footprint“ festgestellt, für den auch Dienstleistungen zur Transport-Organisation, Vorketten und CO2-Äquivalente berücksichtigt werden. Seit der erstmaligen Ermittlung des Network Carbon Footprints arbeiten alle Beteiligten des Netzwerkes kontinuierlich daran, die CO2-Emissionen pro Stückgut-Sendung zu reduzieren, zum Beispiel durch energetische Verbesserungen an den Standorten aber auch Schulungen und Wettbewerbe.